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Kurzfristige und unbürokratische Hilfe für die Kitas in Frechen, Hürth und Kerpen

Die CDU-geführte Landesregierung hat den Notstand bei der Finanzierung der Kinderbetreuung erkannt. Mit einer Einmalzahlung an die Jugendämter wird den Trägern kurzfristig und unbürokratisch unter die Arme gegriffen, um drohende Kita-Schließungen zu verhindern und damit unweigerlich entstehende Belastungen für unsere Kommunen zu vermeiden. Insgesamt werden auf diesem Weg 500 Millionen Euro in die Kita-Landschaft investiert. Unsere Städte profitieren von dieser Sofort-Maßnahme: Frechen erhält 1.641.900 EUR, Hürth 2.023.870 EUR und Kerpen 1.814.130 EUR.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Rock begrüßt diese Initiative der Landesregierung: „Das Kita-Träger-Rettungspaket ist eine große Unterstützung für unsere Kita-Landschaft. Ohne diese Finanzspritze würde es in kürzester Zeit zu einem völligen Kollaps des Systems kommen. Das Geld, das Frechen, Hürth und Kerpen erhalten, ist daher eine direkte Investition in die Betreuung unserer Kinder. Bis 2019 ist damit die Finanzierung der Kitas gesichert.

Unentschuldbar bleibt, dass die rot-grüne Vorgängerregierung diesen drohenden Kollaps nicht schon früher gestoppt hat. Sieben Jahre lang hätte Rot-Grün reagieren können und müssen. In der gesamten Zeit ist es ihr aber nicht gelungen ein angemessenes Kita-Finanzierungssystem zu präsentieren. Rot-Grün hat den drohenden Zusammenbruch der Kita-Landschaft sehenden Auges hingenommen.

Für uns ist klar, dass die frühkindliche Bildung einen Neustart braucht. Nach dem Kita-Rettungspaket der NRW-Koalition, werden wir eine gemeinsam mit den Kommunen und Trägern gestaltete Reform der Kita-Finanzierung erarbeiten. Ziel ist eine nachhaltige und solide finanzielle Ausstattung der Kita-Landschaft. Zudem werden wir notwendige Maßnahmen für Qualitätsverbesserungen in Kitas und für bedarfsgerechte Öffnungszeiten ergreifen.“

 

 

Investitionsmöglichkeiten für die Kinderbetreuung in Frechen, Hürth und Kerpen

Die Landesregierung hat in dieser Woche die Zahlen für die Investitionsprogramme von Land und Bund zur Kinderbetreuungsfinanzierung bekanntgegeben. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Rock für Frechen, Hürth und Kerpen:

„Die Landesregierung löst ihr Versprechen gegenüber der kommunalen Familie ein, die Gelder für Investitionen in die Kinderbetreuung nach einem transparenten Verfahren zu verteilen. Die Jugendämter erhalten durch die Finanzierungszusagen einen großen finanziellen Spielraum. So wird in einer angespannten Finanzsituation bei der Kinderbetreuung Planungssicherheit für alle beteiligten Akteure geschaffen.

Auch für Frechen, Hürth und Kerpen enthält das Investitionsprogramm dringend benötigte Fördermittel in Höhe von 740.689 Euro für Frechen, 900.238 Euro für Hürth und 984.401 Euro für. Damit können die Jugendämter in den Platzausbau der Kindertageseinrichtungen für Kinder von null Jahren bis zum Schuleintritt angehen. Das wird den Bedürfnissen der Eltern gerecht. Auch die Erhöhung der Förderhöchstbeträge ist ein wichtiger Schritt, der den Einrichtungen und damit ganz konkret den Kindern zugutekommen wird.“

Rock LIVE 15 auf dem Erlebnisbauernhof Gertrudenhof

Besuch auf dem Hof von Peter Zens

Mit dem 15. Besuch in einem Unternehmen oder in einer öffentlichen Einrichtung beendet der CDU-Landtagskandidat Frank Rock seine Aktionen im Format RockLIVE im Rahmen des Landtagswahlkampfes 2017.

Den letzten Besuch verbrachte der Schulleiter im Erlebnisbauernhof Gertrudenhof in Hürth. Der über die Stadtgrenzen bekannte Hof, der vor allem regionale Aspekte der nachhaltigen Versorgung im Blick hat, hat eine atemberaubende Entwicklung in der letzten Jahren gemacht.

 

Peter Zens bietet den Kunden gemeinsam mit seinen über 80 Mitarbeitern ein breites Spektrum an. Der Verkauf von eigenhergestellten Artikeln oder von regionalen Partnern ist sein Hauptanliegen. Des Weiteren bietet er Hofführungen, einen Erlebnisspielplatz und eine Schlemmermeile an.


Im Gespräch konnte er seine Ideen zu einer besseren regionalen Versorgung der Kunden in den Fokus rücken. Zens nutzt seine vielfältigen Kontakte um dieses Thema mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken, u.a. ist er Vorsitzender im Ernährungsrat der Stadt Köln und Umgebung für den Bereich Bildung. Hier tauschten sich Rock und Zens intensiv über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten im Bereich der Essensangebote in Kindergärten und Schulen aus.

 

„Mir wurde schnell deutlich, dass wir Bereich der Kindergärten noch viele Aufgaben haben. Neben einer nachhaltigen und gesunden Verpflegung steht das Thema Qualitätsausbau für mich an erster Stelle. Dies schafft man nur mit einer besseren finanziellen Ausstattung der Einrichtungen. Hierfür ist das Land zuständig“, so Rock. „Qualität steht in unseren Kindergärten für mich immer im Zusammenhang mit der Personaldecke, weil mir wichtig ist, dass wir bei den jungen Kindern eine Beziehungsebene aufbauen können. Dies schafft man nur mit Menschen. Aus diesem Grund bin ich erst für die Schaffung von mehr Qualität, bevor wir Versprechungen machen oder Geschenke verteilen beim Thema Kindergartenbeiträge. Erst die Qualität, dann die Beitragsfreit. Meine Einschätzung ist mir durch viele Erziehrinnen und Erzieher in den Einrichtungen bestätigt worden. Eine Beitragsfreiheit streben wir als Union auch mittelfristig an. Geschenke verteilen wir aber nur zu Weihnachten.“

Rock LIVE 13 im Kindergarten

Katholische Einrichtung in Hürth-Fischenich besucht

Auch der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete kürzlich über die Unterfinanzierung der Kindergärten in Nordrhein Westfalen. Zitat: „Die Träger drohen mit Schließungen, wenn das Land nicht deutlich mehr Geld bereitstellt.“ Bei meinen Besuch im katholischen Familienzentrum St. Martinus in Hürth-Fischenich wurden diese Probleme  auch der Verwaltungsleiter Bernhard Lohmer vom katholischen Seelsorgebereich Hürther Ville und Pastoralreferent Wigbert Spinrath bestätigt.  Die Katholische Kirche trägt die Verantwortung für insgesamt 6 Einrichtungen in Hürth. In dem interessanten Gespräch konnten mir die beiden Fachleute sehr deutlich erklären, was sich zukünftig im Bereich der Kindergartenfinanzierung, aber auch in der Personalentwicklung verändern muss. Besonders dramatisch sind nämlich die Auswirkungen der Unterfinanzierung beim Ausfall von Personal in den Einrichtungen. Die Personaldecke eines Kindergartens müsste eigentlich mit einer Reserve versehen werden, damit es beim Ausfall einer Erziehungskraft  nicht zwangsläufig zu einer Zusammenlegen von Gruppen kommen muss. Das ist heute aber leider die Regel. Wigbert Spinrath sieht als weiteres Problem vor allem auch in einem immer deutlicher werdenden Fachkräftemängel. Aus diesem Grund müsste es mehr Anstrengungen geben, das Berufsbild der Erzieherin zum Beispiel durch finanzielle Anreizsysteme und bessere Aufstiegsmöglichkeiten attraktiver zu machen. Auch eine Quereinsteigerqualifizierung über das Jobcenter würde sehr hilfreich sein..  Anni Nawyn, die Leiterin der Einrichtung in Fischenich, führte uns anschließend durch den wunderschönen Kindergarten. Insgesamt besuchen zurzeit 78 Kinder in vier Gruppen die integrative  Einrichtung. Herausforderungen sieht sie vor allem bei der wohnortnahen Versorgung und der unbefriedigenden Situation, dass es kaum noch freie Plätze für Kinder unter drei Jahren gibt. Sie würde sich zeitnah ein neues Kindergartengesetz wünschen, welches diese Punkte berücksichtigt. Eine große Arbeitserleichterung sieht sie im neuen Kindergartennavigator, der von der Stadt Hürth, als onlinebasiertes Anmeldesystem eingeführt worden ist. „Ich habe in diesem Gespräch viel über die notwendigen Veränderungen im Bereich der frühkindlichen Bildung erfahren dürfen.“