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Schulsozialarbeit ist ein unabdingbarer Bestandteil moderner Schule

Frank Rock MdL zum Thema „Schulsozialarbeit“ in der Parlamentszeitschrift „Landtag Intern“:

Die Herausforderungen in unserer sich wandelnden Gesellschaft werden nicht weniger. Besonders die Inklusion und die Integration machen es notwendig, dass weitere Berufsgruppen Eingang in unsere Schulen finden müssen.

Die Kommunen benötigen ein breite – auch finanzielle Unterstützung, damit die Aufgaben der Schulsozialarbeit vor Ort wirkungsvoll umgesetzt werden können.

Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen, die Parlamentszeitschrift hier.

 

4. Rede in Plenum des Landtages NRW – Schulsozialarbeit

7 Jahre gab es keinen Antrag von SPD oder Grünen zum Thema „Konzept Schulsozialarbeit“. Nun fordern sie dies 5 Monate nach der Abwahl von der neuen Regierung.

Richtig ist: Wir brauchen eine Neuorientierung, aber diese muss klug überlegt und zukunftsfähig sein. Aufgrund der schwierigen Schnittmengenlage in den Bereichen Sozialgesetzgebung, Jugendhilfe und Schule ist das nicht einfach und schnell zu lösen.

Wir werden uns dem Thema zeitnah widmen.

 

1. Teil der Rede zum Thema Schulsozialarbeit

Stärkung und verlässliche Fortführung der Schulsozialarbeit im Fokus

Rock warnt, Thema nicht komplizierter zu machen, als es bereits ist.

In der Plenarsitzung vor den Herbstferien hielt der Landtagsabgeordnete Frank Rock seine zweite Rede im Plenum des Landtags von Nordrhein-Westfalen. Als schul- und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, sprach er zu einem Antrag der Oppositionsfraktion SPD „Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen weiter sichern!“ (Drucksache 17/810).

„Die Schulsozialarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Auf die Herausforderungen in unseren Schulen bedarf es politischer Antworten und Hilfestellungen für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort“, so lässt sich die zweite Plenarrede des Hürther Landtagsabgeordneten Frank Rock zusammenfassen.

„Gleichzeitig muss die Finanzierung der Schulsozialarbeit – unabhängig von der Frage, ob der Bund dies weiter fördern wird – durch das Land über das Jahr 2018 sichergestellt und fortgeführt werden“, fordert Rock. „Es gilt, Schulsozialarbeit an Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen zu stärken und weiterzuentwickeln. Hierbei wollen wir vor allem auch die Schulen in sozialbenachteiligten Gebieten im Auge haben.“

Hintergrund des Appells: Mit der Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) 2011 wurde eine zeitweise Finanzierung von Schulsozialarbeit als Bestandteil einer präventiven Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik durch den Bund etabliert.

In der Praxis vor Ort profitieren Schülerinnen und Schüler nicht nur von der Unterstützung der Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter bei der Inanspruchnahme der BuT-Leistungen, sondern werden auch beim Übergang von der Schule in den Beruf beraten, erhalten Zugang zu sozialpädagogischen Hilfen und Freizeitangeboten, gewinnen vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten und werden in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt.

In seiner Rede betonte der Abgeordnete Frank Rock, dass durch die veränderten Rahmenbedingungen im schulischen Alltag, beispielsweise durch Zuwanderung und Inklusion, die Schulsozialarbeit ein unentbehrlicher Bestandteil der schulischen Arbeit geworden ist. Dennoch verwies die abgewählte rot-grüne Landesregierung stets auf den Bund, wenn es um die Finanzierung ging. Aus diesem Grund wurde die Finanzierung der Schulsozialarbeit bis 2018 befristet.

Durch eine dauerhafte Finanzierung kann sichergestellt werden, dass durch das Engagement der Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter, insbesondere an Schulen in sozialen Brennpunkten, die Lehrerinnen und Lehrer ihrer eigentlichen Aufgabe, der Vermittlung von Wissen und Werten, nachkommen können.

Der Antrag wird federführend an den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, an den Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend, an den Haushalts- und Finanzausschuss sowie an den Ausschuss für Schule und Bildung, überwiesen. Die abschließende Abstimmung soll im federführenden Ausschuss in öffentlicher Sitzung erfolgen.

 

 

Schulsozialarbeit im Rhein-Erft-Kreis

Katholische Jugend Agentur Köln gGmbH stellt ihre Arbeit im Ausschuss vor

„Die Schulsozialarbeit ist aus unseren Schulen nicht mehr wegzudenken“ so Frank Rock, schulpolitischer Sprecher der CDU Kreistagsfraktion.

In der Sitzung des Ausschusses für Schule Kultur und Sport im Rhein-Erft-Kreis am 21.09.2017 stellte sich die katholische Jugend Agentur Köln gGmbH vor. Die gemeinnützige Gesellschaft hatte zum Schuljahresbeginn den Auftrag erhalten, an drei Berufskollegs und an drei Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung die Schulsozialarbeit dauerhaft zu übernehmen.

Den Beschluss einen freien Träger mit der Schulsozialarbeit zu beauftragen fasste der Kreistag mit Mehrheit der Jamaika-Koalition bereits im letzten Jahr. Die SPD stimmte der Vergabe der Schulsozialarbeit an freien Trägern nicht zu, da sie eine staatliche Übernahme von Seiten des Kreises bevorzugte. Im Ausschuss stellte die katholische Jugend Agentur ihre Arbeit jetzt vor und konnte zeigen, dass sie im ganzen Rhein Erft-Kreis und in der Stadt Köln vielfältigste Aufgaben als Träger der freien Jugendhilfe engagiert ist. Die katholische Jugend Agentur Köln konnte ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Schulsozialarbeit durch ihre fünf Leitlinien nachweisen, die ihre Arbeit als Träger bestimmen. Sie zeugen von einer sehr professionellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

„Die guten Erfahrungen die ich persönlich als Schulleiter in Hürth mit freien Trägern gemacht habe, war Anlass für mich, dass dies auch für den Rhein-Erft-Kreis der richtige Weg ist“ so der schulpolitische Sprecher der CDU- Kreistagsfraktion Frank Rock. Die Schulleiterinnen und Schulleiter bedankten sich ausdrücklich bei den Mehrheitsfraktionen, dass sie diesen wichtigen und richtigen Schritt für den Sommer 2017 beschlossen hatten. Bis zum Sommer gab es noch keine Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an den drei Förderschulen im Rhein Erft-Kreis. Aufgrund der vielfältigen Veränderungen in der Schullandschaft hat die Koalition aus CDU, Grünen und FDP diesen Schritt bewusst vollzogen, um somit den Schülerinnen und Schülern vor allem an diesen Schulen ein eine höhere pädagogische Begleitung zu ermöglichen. An den Berufskollegs gab es schon Sozialarbeit in diversen Arbeitsverhältnissen. „Diese haben wir jetzt auf sichere Füße gesetzt, denn die Verträge sind langfristig bis 2020 unterschrieben,“ so Heidemarie Tschepe Vorsitzende des Schulausschusses des Kreistages. Auch die ersten Erfahrungen mit den Kollegen vor Ort bestätigten den hervorragenden Eindruck der neuen Kolleginnen und Kollegen die sich im Rhein Erft-Kreis um die Schülerinnen und Schüler in den drei Berufskollegs und in den drei Förderschulen sorgen. „Die Schulsozialarbeit ist aus unseren Schulen nicht mehr weg zu denken, denn die pädagogischen Anforderungen in der sich wandelnden Gesellschaft werden immer größer. Das Land wird hier mehr Verantwortung übernehmen müssen. Hierfür werde ich mich in Düsseldorf  einsetzen“ fügt der Landtagsabgeordnete Frank Rock an.