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Rock LIVE 4 bei Deventer Logistik

Das Logistikunternehmen in Kerpen  

Neben den Herausforderungen im Bildungsbereich wird die Sicherung und Entwicklung von Arbeitsplätzen in den nächsten Jahren ein zentrales Thema sein. Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt weiterhin verändern und im globalen Wettbewerb auch die deutschen Branchen vor neue Herausforderungen stellen. Dies bestätigte Jan Deventer, Geschäftsführer der DEVENTER Kontrakt Logistik, bei meinem RockLIVE Termin im Gewerbegebiet Kerpen-Sindorf.

Sein Vater gründete das Unternehmen im Jahr 1955 als umfassender Dienstleister im Logistikbereich. Fast 40 Mitarbeiter beschäftigt das mittelständische Unternehmen, das sich in den letzten Jahren wie ein Chamäleon dem Markt angepasst hat.

„Schon jetzt sind viele Prozesse digitalisiert, dennoch wird sich die Branche auf weitere Veränderungen einstellen müssen“, so Jan Deventer. Da das Unternehmen keine eigenen Fahrzeuge unterhält, tangiert es die aktuelle „Diesel-Diskussion“ nicht.

Im Gespräch wurde deutlich, welche Aufgabenflut Unternehmen insbesondere im administrativen Bereich zu bewältigen haben. Hier wünscht Deventer sich eine deutliche Entbürokratisierung und für die Stadt Kerpen einen engeren Zusammenschluss der Unternehmen.

„Die Koalition im Düsseldorfer Landtag hat sich vorgenommen die Prozesse zu beschleunigen und den Unternehmen wieder mehr Freiheiten zu ermöglichen. Genehmigungsverfahren sollen in NRW genauso schnell ablaufen, wie in den anderen Bundesländern. Wir werden hier Vergleiche tätigen und im Rahmen von „Best practice“ Ideen übernehmen und weiterentwickeln“, verspricht Frank Rock.

Rock LIVE 3 – Besuch bei der IHK Köln

Die IHK als wichtiger Partner für die wirtschaftliche Entwicklung

„Die Industrie- und Handelskammer ist einer der wichtigsten Ansprechpartner unserer Region, wenn es um wirtschaftliche Entwicklung, Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung geht“, lobt der Landtagsabgeordnete Frank Rock das Engagement der Kammer an Rhein und Erft. Um sich nach den Anliegen und Interessen der regionalen Unternehmen zu erkundigen, ist er der Einladung von Thorsten Zimmermann, Geschäftsführer der Zweigstelle Rhein-Erft-Kreis der IHK Köln, gefolgt. Seit 2002 vertritt die IHK im Rhein-Erft-Kreis mittlerweile rund 30.000 Mitgliedsunternehmen in unserer Region. „Damit ist unsere Niederlassung die jüngste und zugleich größte Geschäftsstelle der IHK Köln“, erläutert Zimmermann. Seine Geschäftsstelle fühle sich unter anderem den Interessen ihrer Mitgliedunternehmen vor Ort verpflichtet, die sie in den fünf regionalen Wirtschaftsgremien, in der Politik sowie der öffentlichen Verwaltung vertritt. In einem gemeinsamen Gespräch mit Britta Brisch, die bei der IHK für die Zusammenarbeit mit der Politik zuständig ist, wurde deutlich, dass viele Unternehmen erleichtert über das Ende von Rot-Grün in NRW sind und sich von Schwarz-Gelb eine wirtschaftsfreundlichere Politik versprechen. „Mir ist wichtig, dass ich als Landtagsabgeordneter die Probleme unserer Unternehmen, ob groß oder klein, vermittelt bekomme und diese auch in die Gespräche im Landtag einfließen lassen kann“, so Frank Rock. „Die Rahmenbedingungen im globalen Wettbewerb müssen auch im Rhein-Erft-Kreis von uns ständig beobachtet und gegebenenfalls verändert werden. In den Augen der NRW-Koalition sind zwei Aspekte von entscheidender Bedeutung: Bürokratiehürden soweit wie möglich abbauen und durch höhere Investitionen in die Infrastruktur bessere Bedingungen schaffen.“

Rock LIVE 9 -Tiefbauunternehmen in Frechen-

Zu Besuch bei der Firma Franz Pierenkemper

Anfang dieser Woche habe ich das Tiefbauunternehmen Franz Pierenkemper in Frechen besucht. Im letzten Jahr gewann das mittelständische Unternehmen den Wirtschaftspreis der IFU Frechen. Bei dieser  Verleihung durfte ich den Kontakt mit dem Firmenchef Franz Pierenkemper aufbauen und habe mir nun einen persönlichen Eindruck über die Arbeit des Unternehmens und die Herausforderungen für die Zukunft gemacht. Der Fuhrpark des Unternehmens für technische Dienstleistungen im Bereich Ver- und Entsorgung besteht aus fast 50 Fahrzeugen. Da die Arbeit auf die Nutzung der technischen Geräte angewiesen ist, beschäftigt Pierenkemper neben seinen bald 50 Monteuren auch zwei Mitarbeiter in der eigenen Fahrzeug- und Maschineninstandhaltung.  Die Verkehrssituation im Rhein-Erft-Kreis beschreibt der Firmenchef antizyklisch: „Wir benutzen mit der Bonnstraße hauptsächlich die Nord-Süd-Achse zwischen dem südlichen und nördlichen Rhein-Erft-Kreis und müssen feststellen, dass es schon Jahre gab, wo das Verkehrsaufkommen noch größer war.“ Dennoch entgeht ihm nach seiner Rechnung durch den ruhenden Stauverkehr, das späte An- und Abfahren an den Baustellen ein hoher vierstelliger Eurobetrag. Das Verkehrsproblem muss mit höherer Priorität behandelt werden. Die Rot-Grüne-Landesregierung hat hier in den vergangenen sieben Jahren keine Antworten gegeben. Die Union möchte mehr Geld investieren und die Projekte schneller vorantreiben. „Beim Gespräch wurde mir sehr schnell deutlich, welch hoher Aufwand im
Familienunternehmen von Franz Pierenkemper, seiner Frau und dem ganzen Team mit einer großen sozialen Verantwortung geleistet wird. Das Unternehmen bildet jedes Jahr mindestens zwei Auszubildende aus und in der kommenden Woche beginnt ein junger syrischer Flüchtling ein Betriebspraktikum in Frechen auf der Gottlieb-Daimler-Straße.“

Der Mittelstand ist der Motor unserer Wirtschaft

Besuch bei Elektro Engels & Schmitz GmbH

Als Leiter des Arbeitskreises Schule, Kultur und Sport habe ich mit dem Arbeitskreis und unserem Fraktionsvorsitzenden Willi Zylajew das mittelständische Elektrounternehmen Engels & Schmitz GmbH in Wesseling Berzdorf besucht. Hier haben wir einen tollen Einblick in die Arbeit erhalten und uns intensiv über die Ausbildungssituation unterhalten. „Einfach klasse, dass dieses Unternehmen alleine 12 Azubis eingestellt hat und diese verantwortlich bis zur Abschlussprüfung führt. Hier wird Verantwortung für unsere jungen Menschen gelebt und praktiziert. Unser Mittelstand ist immer noch der Motor unserer Volkswirtschaft. Dies muss auch so bleiben. Aus diesem Grund im Mai Union wählen.“