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Dem Lehrermangel in NRW entgegenwirken

 Der Rhein-Erft-Kreis steht in der Gesamtübersicht gut dar

 

In Nordrhein-Westfalen fehlen insbesondere an Grundschulen und Berufskollegs viele Lehrer.

Für den schul- und bildungspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Rock ist klar: „Ursache hierfür ist die mangelnde Vorsorge der ehemaligen Landesregierung, die den doppelten Jahrgang nicht berücksichtigt hat und vom Ministerium keine nachhaltige Planung eingefordert hat.“

Der Rhein-Erft-Kreis steht bei den Stellenbesetzungen aktuell gut dar, wie eine von Rock angeforderte Auswertung aller Schulformen bescheinigt. Er weiß jedoch, dass eine Gesamtübersicht nicht die Probleme der einzelnen Schulen darstellt.

„Es gilt den Lehrerberuf attraktiver zu machen durch Entbürokratisierung, den Numerus Clausus und den Ausbau der Kapazitäten für die Ausbildung an den Hochschulen“, fasst Rock die Ansätze seiner Fraktion zusammen. „Es gibt potenzielle Lehrer. Es ist in unserer Verantwortung, diese für den Lehrerberuf zu begeistern und darauf hinzuwirken, dass der Beruf in der Gesellschaft wieder mehr Wertschätzung erfährt. Für Quereinsteiger müssen die Rahmenbedingungen transparenter und effizienter gestaltet werden.“

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist für Frank Rock MdL die Lehrerwerbekampagne des Landesministeriums, die in verschiedenen Etappen erfolgen wird. Die ersten Etappen der Kampagne ab dem Frühjahr 2018 richten sich vordringlich an die 17 -20 Jährigen, um diese für das Lehramtsstudium zu gewinnen. Eine Nebenlinie, die später im Lauf des Jahres startet, richtet sich aber auch direkt an Seiteneinsteiger.

 

 

Mehr Möglichkeiten zur Rückstellung bei der Einschulung auch im Rhein-Erft-Kreis

Die Landesregierung hat mit einem Runderlass den Ermessensspielraum für Schulen bei der Rückstellung von Einschulungen erhöht.

Dazu erklärt der Hürther Landtagsabgeordnete und schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Rock, auch im Namen seiner beiden Rhein-Erfter CDU-Landtagskollegen Romina Plonsker und Gregor Golland:

„Dieses Thema bewegt sehr viele Eltern auch hier bei uns im Rhein-Erft-Kreis. Denn nicht jedes Kind ist zum Stichtag seiner Einschulung auch wirklich für die Schule bereit. Hier gilt es, genau hinzusehen und die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes genau in den Blick zu nehmen.

Die CDU-geführte Landesregierung hat mit dem Erlass nun die Möglichkeiten für Eltern, ihr Kind noch ein Jahr vom Schulbesuch zurückzustellen, gestärkt. Beispielsweise können sie nun zusätzlich zum schulärztlichen Gutachten andere fachärztliche und fachtherapeutische Stellungnahmen einreichen. Die Schulleitung muss diese in ihre Entscheidung einbeziehen. So können zukünftig auch Faktoren wie eine drohende Überforderung des Kindes in der Schule berücksichtigt werden.

Als ehemaliger Grundschulleiter weiß ich, wie notwendig und sinnvoll dieser Schritt ist. Medizinische Gutachten sagen nichts über die Schulfähigkeit eines Kindes aus. Die Kolleginnen und Kollegen in den Schulleitungen der Grundschulen erhalten somit einen ein Stück mehr Entscheidungsbefugnis gemeinsam mit den Eltern Lernerfolg mit Beginn der Schulzeit zu ermöglichen. Vor allem freue ich mich für die Kinder, die die Chance erhalten, die Schule mit mehr Reife zu beginnen.“

Die Änderungen treten bereits zum beginnenden Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2018/19 in Kraft.

Hier finden Sie den Erlass als PDF-Datei!

 

Gezielte Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern beginnt in der Grundschule

Frank Rock betont besonderen Stellenwert der naturwissenschaftlich-technischen Bildung.

 

Der schul- und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Rock erklärt zum Startschuss für ein neues Internetangebot mit Praxishilfen für einen modernen Sachunterricht:

„Gezielte Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern beginnt in der Grundschule. Zur Unterstützung der Schulen bei diesem Thema wurde auf einer Tagung im Schulministerium unter http://nawitas.uni-koeln.de ein neues Internetportal für einen modernen Sachunterricht mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften und Technik freigeschaltet.

Nach einer aktuellen OECD-Studie hat Deutschland im internationalen Vergleich die höchste Studienanfänger- und Absolventenquote in den MINT-Fächern. Das ist Rückenwind und Motivation für unsere Schulen, die mit großem Engagement und viel Kreativität daran arbeiten, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

 

Das neue Online-Portal NaWiT AS unterstützt Lehrerinnen und Lehrer optimal bei der zeitgemäßen Gestaltung des naturwissenschaftlich-technischen Sachunterrichts, der die Schüler und Schülerinnen frühzeitig auf die MINT-Fächer neugierig macht. Das Fortbildungsprojekt bietet Unterrichtsanregungen, Materialien und geeignete Methoden für Lehrkräfte der Primarstufe.

Als Schulleiter der Don-Bosco Grundschule in Hürth, habe ich das Bildungsprojekt TuWaS! (Technik und NaturWissenschaften an Schulen) in Kooperation mit der IHK Köln und der Kreissparkasse Köln eingeführt. Forschendes Lernen für einen lebendigen Sachunterricht in den Klassenstufen 1 bis 4 zu etablieren, stand hierbei für mich im Fokus.

Wir wollen den Lehrerinnen und Lehrer Hilfestellungen geben, naturwissenschaftliche und technische Themen in den Sachunterricht einzubauen. Es liegt uns am Herzen, die Kinder mit Hilfe von praxisnahen und kooperativen Lernformen an wissenschaftsnahe Denk- und Arbeitsweisen heranzuführen.“

 

NaWiT AS ist die Abkürzung für „Naturwissenschaftlich-Technische Kompetenzen und Anregung schulbezogener Unterrichtsentwicklung“. Projektpartner sind das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Universität zu Köln mit Unterstützung der Deutschen Telekom-Stiftung.

 

 

Missstände in unseren Schulen

Lehrerin berichtet in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Der folgende Artikel der FAZ beschreibt sehr genau das tägliche Arbeiten in unseren Grundschulen. Hochmotivierte Lehrkräfte stehen vor „zu“ großen Problemen und Herausforderungen. Dabei werden sie alleine gelassen. Hier erkennt man das Versagen der Bildungspolitik in den letzten Jahren sehr deutlich.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/misstaende-an-deutschen-schulen-eine-lehrerin-berichtet-14871446.html