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Frank Rock zur Lehrkräftebedarfsprognose: Seriöse Zahlen statt gefühlter Realität – Wir schaffen Klarheit

Vergangene Woche hat die Landesregierung genaue Zahlen zum Lehrerbedarf und eine Lehrerwerbekampagne vorgestellt. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Rock:

„Es ist eine wichtige Premiere: Wir haben von der Schulministerin erstmals seit 2011 belastbare Zahlen vorgelegt bekommen, wie viele Lehrer wir an welcher Schulform brauchen. So hat das jahrelange rot-grüne Stochern im Nebel endlich ein Ende. Die umfassende Lehrerbedarfsprognose geht sogar über das hinaus, was in anderen Bundesländern vorliegt. Wir schaffen damit eine seriöse Grundlage für konkrete Maßnahmen gegen den Lehrermangel. Dieses Maßnahmenbündel beinhaltet unter anderem eine Erhöhung der Studienkapazitäten bereits zum nächsten Wintersemester.

Allein in den kommenden zehn Jahren werden an öffentlichen und privaten Schulen in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich über 78.000 Stellen neu zu besetzen sein. In den nächsten 20 Jahren sind es insgesamt sogar fast 140.000 Stellen. Dies bedeutet, dass in den nächsten 20 Jahren fast 85 Prozent der für den Schulbereich derzeit vorgesehenen Stellen neu besetzt werden müssen. Das sind erschreckende Zahlen, aber sie zu haben, bietet auch die Chance die Herausforderung anzugehen. Die NRW-Koalition legt zudem schulformscharfe Prognosen vor, die zudem die Bedarfe für einzelne Fächer aufschlüsselt.

In NRW bestehen also in den kommenden Jahren sehr gute Einstellungsmöglichkeiten für Lehrkräfte. Wir arbeiten, im Gegensatz zur Vorgängerregierung, endlich auf einer soliden Grundlage. Die heute vorgestellte, moderne Lehrerwerbekampagne fußt auf diesen Erkenntnissen und soll auch fachspezifisch  zielgerichtet mehr junge Menschen für den Lehrerberuf begeistern. Gleichzeitig sind die Plakate, Postkarten und weiteren Aktionen dazu gedacht, die Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen wertzuschätzen.“

Im Rhein-Erft-Kreis haben sich die Zahlen seit Frühjahr 2017 deutlich verbessert.

Die Personalquoten bei den Grundschulen liegt bei 102 %, den Gesamtschulen bei 105 %, den Gymnasien bei 103 %, den Förderschulen bei 106 % und bei den Berufskollegs bei 101 %. „Die reine Quote spiegelt jedoch nicht den Unterrichtsbedarf der einzelnen Schulen wider“, weiß der ehemalige Grundschulleiter Frank Rock. „Es zeigt jedoch, dass die Kommunen und der Kreis seit Jahren in die Bildung investieren und unser Heimatkreis im Vergleich zu anderen Kreisen in Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt ist.“

 

 

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Frank Rock MdL: Chancen der Digitalisierung in der Bildung nutzen

 

Unsere Kinder auf eine digitalisierte Welt vorbereiten und klassische Methoden bewahren

„Der Anschluss von Schulen, Bildungseinrichtungen und Gewerbegebieten an ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz muss voranging erfolgen. Ebenso steht der Ausbau der WLAN-Netze innerhalb dieser öffentlichen Gebäude dabei im Fokus“, so der schul- und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Rock MdL. „Es ist richtig und wichtig, dass meine Fraktion die Digitalisierung als Schwerpunkt auf ihrer politischen Agenda hat. Den Rückstand unseres Landes können wir nicht in wenigen Wochen oder Monaten aufholen. Es gilt diesen Wandel aktiv zu gestalten.“

 

Positionspapier der CDU-Landtagsfraktion NRW zur Digitalisierung im Bereich Bildung:

Die Schulen in unserem Land müssen Kinder und Jugendliche auf ein Leben in der digitalisierten Welt vorbereiten. Das gilt auch für außerschulische Bildungsorte. Zurzeit befinden wir uns in einer Phase der Transformation. Aus Sicht der CDU-Landtagsfraktion sind daher jetzt die notwendigen, und von der rot-grünen Vorgängerregierung verpassten, Weichenstellungen vorzunehmen. Entsprechend stehen Begriffe wie „Digitales Lernen“ oder „Digitale Bildung“ im Fokus vieler aktueller Debatten. Diese sind jedoch kein Selbstzweck. Sie müssen von der formalen bis zur informellen Bildung einen pädagogischen Mehrwert haben.

Den Einsatz digitaler Medien im Bereich der schulischen Bildung sehen wir als willkommene Ergänzung – nicht als Ersatz – klassischer Methoden: Wenn Neues Bewährtes ergänzt, dann behält der Füllfederhalter seinen gleichberechtigten Platz neben dem Tablet-Computer. Es darf nicht analog oder digital heißen, wichtig ist ein integrales Denken in allen Schulfächern. Lerninhalte können multimedial, interaktiv, intuitiv und interdisziplinär präsentiert, erlebt und verarbeitet werden – diese technische Unterstützung von Lernprozessen, auch in Form von Learning Spaces, werden wir für bessere Lernerfolge nutzen. Auch Inklusion kann dadurch einfacher gelingen.

Der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarte gemeinsame Digitalpakt Schule von Bund und Ländern wird unsere Schulen so ausstatten, dass die Schüler in allen Fächern und Lernbereichen eine digitale Lernumgebung nutzen können, um die notwendigen Kompetenzen in der digitalen Welt zu erwerben. So sollen u. a. in den kommenden fünf Jahren fünf Mrd. Euro für starke Digitalinfrastruktur in den Schulen, inklusive gemeinsamer Cloud-Lösung für Schulen und Qualifizierung der Lehrkräfte, zur Verfügung stehen. Die CDU-Landtagsfraktion begrüßt diese Zielsetzung. Auch bei den finanziellen Anstrengungen, die die NRW-Koalition bis 2025 zum Ausbau eines flächendeckenden Gigabit-Netzes unternimmt, stehen der Anschluss von Schulen und Bildungseinrichtungen sowie der Aufbau von WLAN-Netzen innerhalb dieser öffentlichen Gebäude im Fokus.

Kinder und Jugendliche brauchen eine fundierte Informations- und Medienkompetenz, um die Vielzahl an Informationen einordnen und reflektieren zu können. Diese ist auch ein wirksamer Schutz gegen Internetsucht, die bei Jugendlichen zunimmt. Mit der Neufassung des Medienkompetenzrahmens hat die NRW-Koalition die Vermittlung solcher Fähigkeiten in den Schulen bereits auf internationale und nationale Entwicklungen abgestimmt und um eine informatorische Grundbildung ergänzt.

Die CDU-Landtagsfraktion spricht sich dafür aus, dass Schülern ein Grundverständnis von Hard- und Software vermittelt wird. Deshalb muss es im Lehrplan verankert werden. Wir machen uns stark dafür, Kinder bereits sehr früh im Schulalltag spielerisch an Programmierung und Nutzung von Hard- und Software heranzuführen.

Damit die individuelle technische Ausstattung keinen Einfluss auf den Lernerfolg hat, muss das Land Mindeststandards für technische Lernmittel bei Einzelgebrauch definieren. Grundsätzlich spricht sich die CDU-Landtagsfraktion für weiterführende Schulen für den Ansatz Bring Your Own Device (BYOD) aus. Zumeist sind Schüler mit aktueller Hardware ausgestattet und kennen sich an ihren eigenen Geräten am besten aus. Wenn ihre Geräte den definierten Mindeststandards nicht entsprechen oder keine vorhanden sind, sollten sie stufenweise zur Verfügung gestellt werden.

Wegen des technologischen Fortschritts müssen in regelmäßigen Abständen die Standards sowie die Anforderungen an Soft- und Hardware angepasst werden. Die regionalen Bildungsbüros sollen bei Ausstattung und Administration die Schulträger beraten.

Die Ausstattung der Schulen mit neuester Technik führt noch nicht dazu, dass diese sinnvoll genutzt oder mit einem Mehrwert in den Unterricht eingebunden wird. Um digitales Lernen mit Leben zu füllen, sind alle Lehrkräfte gefordert. Daher wollen wir in Abstimmung mit den zuständigen Hochschulen die universitäre Lehrerausbildung an die Herausforderungen eines technisch unterstützten Unterrichts anpassen. In diesem Zusammenhang sprechen wir uns zudem für die Einführung eines Pflichtfachs Medienpädagogik im Rahmen des Lehramtsstudiums aus. Nach Abschluss des Studiums sollte es für Lehrkräfte verpflichtende regelmäßige Lehrerfort- und -weiterbildungen im Bereich der Medienpädagogik geben, z. B. in Form von Onlineseminaren.

Ein Studium an unseren Hochschulen ist ohne Computer, Notebook oder Tablet-Computer nicht mehr vorstellbar. Gleichzeitig bleiben aus Sicht der CDU-Landtagsfraktion die Hochschulen auch im digitalen Zeitalter Präsenzhochschulen. Sie sollten jedoch angehalten werden, ihre digitalen Angebote auszuweiten und in alle Studienfächer zu integrieren. Auf dem digitalen Campus sollen mehr Online-Studiengänge und Online-Lernangebote eingerichtet werden. Die Digitalisierung ermöglicht die Betreuung von Studierenden mit auf sie abgestimmten Lerninhalten. Gerade in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) könnten mittels digitaler Plattformen und digitaler Tools Studieninhalte interaktiv aufbereitet werden (Augmented bzw. Virtual Reality).

Auch im Bereich der Berufskollegs, der allgemeinen Weiterbildung, der kulturellen Bildung und der politischen Bildung spielen digitale Vermittlungsformate eine immer größere Rolle. Kulturelle Einrichtungen wie Theater, Museen, Archive und Bibliotheken stellen sich den Herausforderungen der Digitalisierung. Hier gilt es, innovative Formate zu unterstützen und die Digitalisierung von Kulturgütern sinnvoll zu begleiten. Grundsatzfragen der Digitalisierung sollen an einem eigenen Institut interdisziplinär erforscht werden.

 

 

 

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Zahl ausländischer Schüler wächst – Frank Rock ist sich der wachsenden Aufgaben für die Lehrer bewusst

In den nordrhein-westfälischen Klassenzimmern wachsen die Zahlen ausländischer Schüler – und mit ihnen die Herausforderungen für die Lehrer. Im vergangenen Schuljahr wurden fast 43.000 ausländische Schüler mehr in NRW unterrichtet als ein Jahr zuvor.

Laut amtlicher Schulstatistik waren im Schuljahr 2016/17 fast 268.000 der insgesamt über 2,5 Millionen Schüler in NRW Ausländer mit anderer Staatsangehörigkeit. Nach Zahlen des Statistischen Landesamts hat jeder dritte Schüler in NRW eine Zuwanderungsgeschichte. Das heißt, das Kind oder mindestens ein Elternteil wurde im Ausland geboren oder die Sprache in der Familie ist nicht Deutsch. Im Schuljahr 2010/11 traf das auf jeden Vierten zu. Nach Zahlen des Schulministeriums sind zwei Drittel der ausländischen Schüler männlich. Das Merkmal „Flüchtling” wird aber in den amtlichen Schuldaten nicht erhoben.

„Die Aufgaben im Bereich Vermittlung von Grundwerten und Sprache, Erläuterungen zum Rechtsstaat und des Alltaglebens überfordern die Lehrerinnen und Lehrer. Unerlässlich ist, dass Flüchtlinge die Autorität von Lehrerinnen anerkennen müssen. Das Land hat bereits viel getan. Der Bund ist nun in der Pflicht, seiner Verantwortung für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe gerecht zu werden. Seit 2015 sind in NRW 7.343 Stellen für den erhöhten Bedarf von Flüchtlingskindern geschaffen worden – darunter 1.500 Integrationsstellen für Sprachförderung. Tausende befristete Stellen sind mit dem Haushalt 2018 in reguläre Stellen umgewandelt worden. Für Deutsch als Zweitfremdsprache sind 2,4 Millionen Euro in die Lehrerfortbildung investiert worden“, fasst der schul- und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Rock MdL zusammen.

Mit einem neuen Erlass will die NRW-Koalition präzisieren, in welcher Form zugewanderte Schülerinnen und Schüler am besten in Deutsch unterrichtet werden können. Der Entwurf, der derzeit von den Verbänden beraten wird, sieht drei Möglichkeiten vor: eigene Lerngruppen in externen Klassen, kompletter Unterricht in Regelklassen und eine Mischform. Befristet sollen auch Teilstandorte zugelassen werden, wo ausschließlich zugewanderte Kinder unterrichtet werden, falls es räumliche Engpässe gibt. Der Erlass soll zum 1. August in Kraft treten.

 

 

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Rock begrüßt die Flexibilisierung bei Teilnahme an offenem Ganztag

Die Teilnahme von Grundschülern am offenen Ganztag (OGS) in Nordrhein-Westfalen wird ab sofort flexibler. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer setzte einen entsprechenden Erlass in Kraft.

OGS-Kinder können damit am Nachmittag auch an regelmäßigen außerschulischen Aktivitäten in Sportvereinen oder Musikschulen oder am herkunftssprachlichen Unterricht teilnehmen. Außerdem können sie sich in Kirchen und Jugendgruppen engagieren oder Therapien wahrnehmen. Auch rein familiäre Ereignisse sind künftig ein Grund, von der Teilnahme am offenen Ganztag zu entbinden.

„Der Erlass schafft Klarheit und Rechtssicherheit für Eltern, Schulen, Kommunen und Träger des offenen Ganztags. Ziel ist es, eine Balance zwischen dem Bedürfnis der Eltern und dem Anspruch der Träger auf Verlässlichkeit und Kontinuität zu finden. Bislang war bei einer Teilnahme an der OGS die Anwesenheit der Schüler in der Regel an fünf Tagen in der Woche bis 15 Uhr Pflicht. Das führte oft zu Streit mit den Eltern“, erklärt der schul- und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Rock.

In einer weiteren Änderung des Erlasses werden zum 1. August Fördersätze des Landes um sechs Prozent erhöht. Somit steigen die Haushaltsmittel für den offenen Ganztag um knapp 27 Millionen Euro auf 481 Millionen Euro in diesem Jahr. Die OGS-Plätze sollen um 8.000 auf rund 315.000 ausgebaut werden.

 

 

Rock in der „Aktuellen Stunde“ im WDR zum Thema Grundschullehrer

Aktuelle Stunde vom 21.02.2018

In der aktuellen Stunde vom 21. Februar war u.a. das Thema „Fehlen von Grundschullehrern“ auf der Agenda. Nach der Schulausschussitzung bin ich zu diesem Thema kurz interviewt worden. Aus diesem gut vierminütigen Interview wurde nur ein kurzes Statement veröffentlicht. Sie finden das Thema ab Minute 28,30 der Sendung.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-aktuelle-stunde-2438.html

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Bildungspolitischer Aschermittwoch in der Eifel

Das lebenslange Lernen und die Durchlässigkeit unseres Schulsystems waren die Hauptpunkte bei einer lebhaften Diskussion in Kall.

„Ein Dank für die Einladung gilt an die JU-Euskirchen und ihren Kreisvorsitzenden Ingo Pfennigs, denn ich durfte wieder viele Anregungen mitnehmen“, resümiert Frank Rock MdL den Abend. „Die Bildungspolitik ist wie ein riesiger Tanker, der ist nur ganz schwer in eine andere Richtung zu steuern ist.“

Die Junge Union im Kreis Euskirchen hatte zum politischen Aschermittwoch eingeladen: „Bildungspolitik im Wandel – sollte das Bildungssystem in NRW gerade im Hinblick auf die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens durchlässiger werden?“

 

 

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Rock LIVE 10 – Elternverein mittendrin e.V.

„Die Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns solange beschäftigen wird, bis wir das Ziel erreicht haben, das anders sein normal ist“, so der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Rock. Bei einem Rock LIVE Termin sprach er mit der Eva-Maria Thoms, 1. Vorsitzende der Elterninitiative mittendrin e.V., mit ihrem Vereinssitz in Köln-Sülz.

Kennengelernt hat der Landtagsabgeordnete den Kölner Verein bei einem von mittendrin e.V. ausgerichteten dreitätigen Kongress „Eine Schule für Alle. Inklusion schaffen wir“. Einige Eindrücke zu diesem Kongress finden Sie hier.

Eva-Maria Thoms machte im Gespräch deutlich, dass es natürlich um die Inklusion aller Kinder mit Behinderungen gehen soll. Ihr liegt am Herzen, dass die Kinder in ihrem sozialen Umfeld die Schule besuchen können und somit der Kontakt zu Freundinnen und Freunden in nächster Nähe möglich gemacht wird. Das Hauptanliegen für den Verein ist die Qualität der Beschulung von Kinder mit Beeinträchtigungen. Hier sieht Eva-Maria Thoms in der Förderschule – aber auch in den inklusiven Formen – erheblichen Handlungsbedarf. Ziel sollte es ihrer Meinung nach sein, nur die besten Pädagogen mit diesen Aufgaben zu betrauen, wobei die Auswahl und die Fortbildungen eine wichtige Rolle spielen würde.

„Das Gelingen der Inklusion wird in den nächsten Jahren davon abhängig sein, ob wir es schaffen, den Kindern mehr Bildung zukommen zu lassen, in dem wir die räumliche Grundlage schaffen, genügend Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung stellen und die Lerngruppen für die Inklusionsklassen deutlich reduzieren“, so Rock. Der CDU-Politiker sagte zu, die Anliegen des Vereins in die Arbeit in Düsseldorf mitzunehmen und den Austausch fortzuführen.

 

 

Haushaltsrede – Einzelplan Schule am 21. Dezember

Die Haushaltsreden waren Mittelpunkt der Plenartage am Ende des Jahres. Ich durfte den Einzelplan 05 Schule vorstellen und die richtungsweisenden ersten Veränderungen im Schuletat vorstellen: Mehr Stellen für Inklusion in der Sek. I und in den Grundschulen. 600 Klassenassistenten – helfende Hände für die Schuleingangsphase der Grundschulen. 250 Stellen in den Berufskollegs. Über 5 Mio. € mehr für die Gesundheitsförderung im Lehrerberuf. 2 Mio. € für eine Imagekampagne des Lehrerberufs. Entfristung von über 3.000 Stellen Wegnahme der KW-Vermerke und vieles mehr.

Ich bin stolz auf den ersten Schulhaushalt der NRW-Koalition. #nrwgehtvor #wirlieferen #landtagrockt

 

Offene Ganztagsschulen werden flexibler

Zu den Ankündigungen von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer zu den Offenen Ganztagsschulen, erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Frank Rock:

„Ein wichtiger Schritt zu mehr Flexibilität im Offenen Ganztag ist getan. Die CDU-Fraktion begrüßt den Plan der Ministerin, schon ab dem kommenden Schulhalbjahr Ausnahmeregelungen festzuschreiben. Eltern können ihre Kinder dann für außerschulische Bildungsangebote, ehrenamtliche Tätigkeiten und auch für familiäre Belange aus der OGS nehmen. Das war immer eine klare CDU-Forderung. Um den Dialog mit den Eltern und den Trägern erfolgreich zu führen, geht allerdings Sorgsamkeit vor Schnelligkeit. Daher stimmen wir mit der Landesregierung überein, was die Umsetzung des zweiten Schrittes angeht, nämlich die Erarbeitung verbindlicher Flexibilitätsregeln.

Wir sind guten Mutes, dass am Ende dieses Dialogs  Rechtssicherheit für Träger und Eltern steht und es zum August 2018 eine Neuregelung des Erlasses gibt, der das Modell „Offener Ganztag“ an die Herausforderungen dieser Zeit anpasst. Damit wird dann sowohl dem Wunsch der Eltern nach mehr Flexibilität Rechnung getragen, als auch dem der Träger nach verbindlichen Regelungen. Am Schluss des Prozesses steht die Erarbeitung neuer Qualitätsstandards, was nach unserer Ansicht ebenfalls dringend notwendig ist.“

 

Landtagsabgeordnete im Rhein-Erft-Kreis begrüßen die Pläne der TH Köln, einen Campus in Erftstadt zu errichten

 

Die Landtagsabgeordneten der NRW-Koalition aus dem Rhein-Erft-Kreis Romina Plonsker, Gregor Golland, Frank Rock (alle CDU) und Ralph Bombis (FDP) begrüßen die Planungen der TH Köln und wollen die Umsetzung der Pläne nun auf Landesebene unterstützen: „Die Entscheidung der TH Köln für einen Standort in Erftstadt ist vor dem Hintergrund des Strukturwandels ein großartiges Zeichen für die Region. Dadurch kann die Innovationskraft des Rhein-Erft-Kreises weiter ausgebaut werden und sich die Region durch Forschung auf die Zukunft einstellen. Von einem Campus im Rhein-Erft-Kreis werden beide Seiten profitieren: die Studenten von einem Studienumfeld mit hoher Lebensqualität und guter Anbindung durch den ÖPNV; und die Stadt, der Kreis und das Umland durch eine Vielzahl junger Menschen, die neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wirtschaftskraft in die Region tragen.“

Die Technische Hochschule Köln plant die Errichtung eines neuen Campus in Erftstadt. Dieser soll 2.000 Studenten Platz bieten und die Studiengänge Geoinformatik, Raumentwicklung und Infrastruktursysteme beheimaten. Es wäre nach Gummersbach und Leverkusen der dritte Standort für die Technische Hochschule außerhalb Kölns. In den nächsten Wochen müssen die Hochschulgremien dem Projekt noch zustimmen und das Land Nordrhein-Westfalen über die finanzielle Unterstützung des Projektes entscheiden.