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Rock LIVE 2 – Schüler der Europaschule löchern den Landtagsabgeordneten Frank Rock

Der Landtagsabgeordnete Frank Rock (CDU) war auf Einladung des Lehrers Markus Potes und der Schülerin Sarah Schwarz zu Gast am Europagymnasium Kerpen

Über 20 Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse des Kerpener Gymnasiums stand der Landtagsabgeordnete Rede und Antwort. Im Rahmen eines aktuellen Unterrichtsprojektes des Erdkunde Grundkurses standen bei dem Gespräch die Themen Migration und Integration im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler hatten vorher in Gruppenarbeit in drei verschiedenen Bereichen Fragen entworfen, die sie dem Landespolitiker stellen wollten. 90 Minuten befragten die jungen Erwachsenen den ehemaligen Schulleiter und diskutierten mit dem Hürther Abgeordneten über Ursachen und Auswirkungen der internationalen Flüchtlingssituation. „Neben der Arbeit gehören die Bildung und die Sprache zu den Voraussetzungen für wirksame Integrationsmaßnahmen. Wenn es gelingt, geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren, dann ist das viel wert“, sagte der Abgeordnete Frank Rock. „Wie erfolgreich das Zusammenleben in Vielfalt funktionieren kann, lasse sich am ersten „Platz der Integration“ in Kerpen-Sindorf seit der Eröffnung im April, ablesen. Integration heißt aufeinander zugehen und füreinander Verständnis haben. Dies wird hier in Kerpen gelebt. “

Rock-LIVE 6 -Gymnasium-

Besuch des Europagymnasiums in Kerpen

Das Europagymnasium in Kerpen – eines der größten Gymnasium in Deutschland – war das Ziel eines weiteren RockLIVE-Termins. Die Schulleiterin Tatjana Strucken kam meiner Bitte nach, mir diese ‚gewaltige‘ Schule vorzustellen. Anlass war auch ein Schreiben der Vereinigung der Gymnasialschulleiter der Rheinschiene, die sich sehr deutlich über die zukünftige Ausrichtung der nordrhein-westfälischen Schulpolitik Gedanken gemacht haben.
Frau Strucken konnte mir als Sprecherin sehr deutlich die Bedeutung und die Notwendigkeit der Stärkung der Gymnasien in den nächsten Jahren darlegen. Ein weiteres ‚Aushöhlen‘ wie in den letzten Jahren sei nicht zielführend, denn die Belastungen für die Schulen angesichts der Migration, der Integration und vor allem der Inklusion seien gewaltig. Des Weiteren haben wir darüber gesprochen, ob eine Lernzeit von acht oder neun Jahren bis zum Abitur sinnvoller sei. Für die Schulleiter sei hier eine klare landespolitische Zielsetzung notwendig.

Bei einem Rundgang konnte ich mich von dem Sanierungsbedarf des Schulgebäudes überzeugen. Das Schulgebäude ist deutlich in die Jahre gekommen und muss dringend durch einen Neubau ersetzt werden.

Ich werde mich bei meiner Arbeit weiter für das Gymnasiums als Schulformen einsetzen, denn „eine Schule für alle“ ist für mich kein Modell der Zukunft. Die Stärkung aller Schulen ohne ideologischen Denkansätze ist für mich dringend erforderlich, denn wir müssen in die Köpfe unserer Kinder investieren.