Neue Herausforderungen in der Altenpflege 

Während meiner kaufmännischen Ausbildung beim Caritasverband, die ich vor meinem Lehrerstudium abschloss, habe ich unter anderem auch in der Verwaltung des Seniorenheims in Kerpen-Buir gearbeitet. Nach nunmehr fast 25 Jahren besuchte ich im Rahmen meiner Rock-LIVE-Wahlkampftour noch einmal meine alte Wirkungsstätte. Die Heimleiterin Frau Andrea Kaib und der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes für den Rhein-Erft-Kreis Peter Altmeyer bereiteten mir einen freundlichen Empfang . Peter Altmeyer legte mir die künftigen Herausforderungen in der Senioren – und Altenbetreuung für einen carikativen Träger sehr ausführlich dar. Das neue Pflegegesetz, das unter anderen einen höheren Schlüssel an Einzelbetten für die Einrichtungen festlegt, stellt die Träger vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Denn ohne hohe Investitionen kann man die nunmehr geforderte Anzahl an Einzelheiten nicht erreichen. Die Caritas plant deshalb den Neubau einer Einrichtung in Kerpen-Sindorf und den Komplettumbau des Seniorenzentrums in Buir. Aktuell werden fast 1.000 Plätze im Kreis vorgehalten. Damit stellt die Caritas  25 % des gesamten Angebotes im Kreis. In insgesamt neun Senioreneinrichtungen und weiteren über 60 Dienststellen kümmern sich über 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um die Senioren in unserer Region. Die Heimleiterin Frau Kaib beschrieb sehr praxisnah die hohen Dokumentationsverpflichtungen für eine Einrichtung. Sie würde sich mehr Zeit für die Menschen wünschen, anstatt bürokratische Dinge erledigen zu müssen. Frau Kaib sieht auch weiterhin eine hohe Nachfrage  von älteren Menschen, die von den Wohlfahrtsverbänden und anderen Trägern von Senioreneinrichtungen erfüllt werden müssen. Die Arbeit des von ihr geführten Seniorenheims sei qualitativ sehr hochwertig und alle älteren Bewohner ihres Hauses fühlen sich wohl.