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„Verdienen Sie jetzt mehr oder früher als Schulleiter?“.  „Zu welcher Partei gehören Sie eigentlich?“  Und:  „Warum stehen hier so viele Fernseher?“  – Fragen über Fragen, mit denen die Viertklässler der Gemeinschaftsgrundschule Frechen-Grefrath ihren Landtagsabgeordneten Frank Rock löcherten.

„Das war wirklich eine aufgeweckte Truppe! Tolle, interessierte Kinder“, lobt Rock seine jungen Gäste.

Die Schülerinnen und Schüler besuchten Frank Rock im Düsseldorfer Landtag. Neben einer Führung durchs Gebäude gab es auch ein Gespräch mit dem Abgeordneten über seine eigene Schullaufbahn. Und die Kinder staunten nicht schlecht, als Rock ihnen erzählte, dass er mal Lehrer an ihrer Schule war. An der GGS Frechen-Grefrath absolvierte der schul- und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion  nämlich einst sein Referendariat.

„Ich habe dort zwei sehr schöne Jahre verbracht unter der Leitung von Hans-Dieter Schorsch“, erinnert sich Rock. Von den damaligen Kolleginnen und Kollegen ist noch die heutige Schulleiterin Dagmar Falcke im Dienst.

Zum Schluss des Landtagsbesuchs gab es für Rock als Dankeschön noch eine Kaffeetasse von der GGS Grefrath gefüllt mit Schokolade. „Die nehme ich mit in mein Büro, als Erinnerung an meine alte Schule. Und Nervennahrung kann man in der Politik ja sowieso immer gebrauchen.“

Frank Rock lädt alle Schulen in seinem Wahlkreis Frechen, Hürth und Kerpen zu einem Besuch im Landtag ein. „Demokratische Erziehung und politische Bildung kann man nicht früh genug fördern“, so der Abgeordnete. Interessierte Schulleiter und Lehrer können sich an sein Wahlkreisbüro wenden: www.frank-rock.de

(Foto: Wolfgang H. Mrziglod)

Die Zahl der Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte an den Grundschulen in Nordrhein-Westfalen soll um 600 auf knapp 1200 verdoppelt werden. Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer jetzt mit. Die Grundschulen können die neuen Stellen ab sofort ausschreiben und besetzen.

Die Verteilung der Stellen richtet sich nach sozialen Kriterien und der Schüleranzahl. Demnach können künftig 21 Sozialpädagogen an Grundschulen im Rhein-Erft-Kreis beschäftigt werden.

„Als ehemaliger Grundschulrektor weiß ich aus eigener Anschauung, welch wichtige und grundlegende Arbeit Sozialpädagogen in der Schuleingangsphase leisten. Die Schülerinnen und Schüler bringen oft sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit und können mit Unterstützung der Sozialpädagogen von Anfang an viel besser individuell gefördert werden. Ich freue mich deshalb besonders, dass die Landesregierung im Haushalt 2018 die Mittel für zusätzliche Stellen bereitstellt“, begrüßt Frank Rock MdL die Maßnahme.

Die Sozialpädagogen unterstützen Lehrer im Unterricht, erstellen individuelle Förderpläne und begleiten einzelne Kinder, damit sie dem Unterricht besser folgen können. Aufgrund des Lehrermangels möchte die Landesregierung zukünftig den Ausbau multi-professioneller Teams fördern.

(Foto: CDU/Christiane Lang)

Von „Kölsch für Kids“ bis „Zumba“

Zusammen mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer besuchte der schul- und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Frank Rock MdL jetzt die Gemeinschaftsgrundschule in Brühl-Badorf.

Die Ministerin und der Landtagsabgeordnete tauschten sich mit der Schulleitung und der OGS-Leitung intensiv über die Praxis des Offenen Ganztags am Standort aus.

„Steigende Schülerzahlen bei gleichzeitigem Personalmangel – der Offene Ganztag steht vor großen Herausforderungen, bietet aber auch enorme Chancen für Schüler und Eltern. Wichtig ist eine funktionierende Kooperation zwischen Schule, OGS-Träger und Kommune. Wenn das klappt, klappt auch OGS – so wie hier in Badorf!“, ist Rock überzeugt.

Die OGS Brühl-Badorf nahm ihren Betrieb zum Schuljahr 2007/08 in einem eigens dafür errichteten Neubau auf. Heute werden hier 175 GrundschülerInnen in sechs Gruppen betreut. Neben Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung bietet die OGS auch ein breit gefächertes Beschäftigungsprogramm von „Kölsch für Kids“ bis „Zumba“ an. Freier Träger des offenen Ganztags ist der Brühler Turnverein (btv) mit rund 10.000 Mitgliedern.

Nicht jetzt ! Und was habt Ihr getan? Thema: Philosophie in der Grundschule

Unter diese Überschriften könnte man meinem Redebeitrag setzen. Den veränderten Herausforderungen in unseren Grundschulen werden wir mit der Einführung eines Ersatzfaches „Ethik“, wie in unserem Koalitionsvertrag beschrieben, in dieser Legislaturperiode gerecht. In der jetzigen Phase der Inklusion und der Integration möchten wir unseren Grundschulen nicht noch eine weitere Bürde aufbinden. Die ehemalige rot-grüne Landesregierung hat das Thema in der eigenen Regierungszeit nicht auf dem Programm. Wie so vieles! Und verlangt von uns nun die Umsetzung!