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Die CDU-Landtagsabgeordneten Frank Rock, Gregor Golland und Romina Plonsker sprechen sich für die Stärkung der Nahmobilität auch im Rhein-Erft-Kreis aus

Wer viel zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem E-Scooter unterwegs ist und da, wo es geht, das Auto stehen lässt, der leistet einen Beitrag für die eigene Gesundheit und für den Umweltschutz. „Die zahlreichen Möglichkeiten der Nahmobilität sind bei uns in Nordrhein-Westfalen eine tragende Säule der Mobilität – immerhin werden rund 22 Prozent aller Wege zu Fuß zurückgelegt und rund elf Prozent mit dem Fahrrad“, betonen die CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker, Gregor Golland und Frank Rock.

Die drei Christdemokraten sind für den als fahrradfreundlich geltenden Rhein-Erft-Kreis zuständig und begrüßen es daher, dass die Regierungsfraktionen von CDU und FDP im Mai-Plenum einen Antrag in den nordrhein-westfälischen Landtag eingebracht haben, um die vielfältige Nahmobilität im Bundesland noch besser zu unterstützen.

„Jeder soll selbst entscheiden, wann und mit welchem Verkehrsmittel er unterwegs sein möchte“, erklärt Frank Rock. „Dafür ist aber eine gut ausgebaute und funktionierende Infrastruktur nötig. Deshalb investieren wir zum Beispiel in den Ausbau von Radwegen, Radschnellwegen und die Förderung von Mobilstationen, an denen man flexibel von einem Verkehrsmittel zum anderen wechseln kann, etwa vom Fahrrad in die Bahn.“

„Im aktuellen NRW-Haushalt stehen 26,7 Millionen Euro für die Förderung der Nahmobilität bereit“, zeigt Romina Plonsker auf. „Das sind ganze 38 Prozent mehr als im letzten Haushalt der ehemaligen rot-grünen Landesregierung. Und das ist längst nicht alles: Der Etat hält auch Mittel zu einer regionsübergreifenden Untersuchung bereit, damit die Angebote der Nahmobilität noch besser dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden können.“

In diese Analyse sollen auch Feld- und Wirtschaftswege aufgenommen werden. Denn sie könnten vorhandene Lücken im Radwegenetz schließen, wenn sie entsprechend ausgebaut und beschildert werden. Dazu trägt auch das Landesumweltministerium bei, das alleine in 2019 die nachhaltige Modernisierung von Verbindungs- und Hauptwirtschaftswegen mit 5,75 Millionen Euro fördert.

„Die Weiterentwicklung und die Erhöhung der Sicherheit des Radwegenetzes ist uns besonders wichtig“, unterstreicht Gregor Golland. „Auch im Rhein-Erft-Kreis gibt es ja bereits Trassen, auf denen man kilometerweit zu Fuß, mit dem Fahrrad oder einem kleinen Elektrofahrzeug unterwegs sein kann, ohne eine Straße überqueren zu müssen.“

Die Fraktionen von CDU und FDP möchten die Landesregierung mit der systematischen Konzeption eines landesweiten Radwegenetzes beauftragen sowie mit der entsprechenden Weiterentwicklung des Aktionsplans Nahmobilität. Dabei sollen Vertreter der Initiative „Aufbruch Fahrrad“ eingebunden werden.

Da E-Roller und E-Scooter künftig eine immer wichtigere Rolle spielen werden, soll das Land den Bund bei der Einführung einer möglichst unbürokratischen Verordnung für solche Fahrzeuge unterstützen. „Dabei muss die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer aber unbedingt gewährleistet bleiben“, betonen Rock, Golland und Plonsker.

Die Abgeordneten sprechen sich zudem dafür aus, die Förderrichtlinie Nahmobilität zu überprüfen: So könnte der Fördersatz beim kommunalen Radwegebau auf bis zu 80 Prozent angehoben sowie Radwege bei Sanierung oder Neubau mit umweltverträglichen Belägen versehen werden.

Nicht zuletzt zielt der Antrag auch darauf ab, für mehr Nahmobilität zu werben und die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen, indem zum Beispiel Warnsysteme eingesetzt werden, die Abbiegeunfälle verhindern können.

Den Antrag finden Sie hier:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-6246.pdf